Werkstudent Jobs

Werkstudent – Jobs mit Mehrwert

Für eine möglichst frühzeitige Bindung von Nachwuchskräften bieten zahlreiche Unternehmen interessante und lukrative Jobs für Werkstudenten an. Anders als Praktikanten bleiben diese gewöhnlich mehrere Semester lang im Betrieb, was eine tiefere Einarbeitung in relevante Themen ermöglicht. Diese Art von Nebenjob ist optimal, um während des Studiums über die Runden zu kommen und ganz nebenbei entscheidende Kontakte zu knüpfen sowie erste konkrete Berufserfahrungen in einer Branche mit Fachbezug zu machen. Seine theoretisch erworbenen Kenntnisse als Werkstudent im Berufsleben zu erproben, birgt stets die Chance, über den Tellerrand hinaus zu blicken und bis dato unentdeckte Fähigkeiten, Vorlieben und auch Schwächen kennenzulernen.

Was zeichnet eine Stelle als Werkstudent aus?

Voraussetzung eines Arbeitsverhältnisses als Werkstudent ist die Immatrikulation an einer Hochschule als Vollzeitstudent. Im Grunde unterscheiden sich derartige Jobs von üblichen Nebenjobs durch ihre fachliche Nähe zum jeweiligen Studienfach. Im Gegensatz zu Jobs für Praktikanten ist eine finanzielle Vergütung Pflicht und der Stundenlohn liegt durchschnittlich bei 10 bis 12 Euro netto. Meist arbeitet man als Werkstudent in Teilzeit und es gelten die üblichen arbeitsrechtlichen Regeln. Es kann sich hierbei um einen Minijob, eine kurzfristige oder eine reguläre studentische Anstellung handeln. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Werkstudent mehreren Beschäftigungen gleichzeitig nachgeht, jedoch darf während der Vorlesungszeit eine regelmäßige Wochenarbeitszeit von 20 Stunden nicht überschritten werden. In der vorlesungsfreien Zeit können die Wochenstunden problemlos auf bis zu 40 ausgedehnt werden. Wird dies in Anspruch genommen, so muss eine weitere Regelung beachtet werden: So wie die Wochenarbeitszeit ist nämlich auch die jährliche Arbeitszeit als Werkstudent gesetzlich begrenzt. Zur Bewahrung des Studentenstatus darf nicht mehr als die Hälfte des Jahres, also 26 Wochen lang, mehr als 20 Stunden gearbeitet werden. Die Arbeitszeit für eventuelle Pflichtpraktika wird dabei jedoch nicht berücksichtigt.

Vorteile eines Jobs als Werkstudent

Da Studenten häufig von Beginn oder der Mitte ihrer Ausbildung an eine Tätigkeit in einem Unternehmen ausüben, sind sie perfekt in die Prozesse eingearbeitet und gut in die Firma integriert. Wer die Möglichkeit nutzt und dabei auch verschiedene Abteilungen durchläuft, kann sich im Optimalfall einen kompletten Überblick verschaffen und hilfreiche Ansätze zur beruflichen Orientierung gewinnen. Eine motivierte Mitarbeit eröffnet angehenden Absolventen die Option, ihre Abschlussarbeit im Unternehmen zu schreiben oder sogar das Angebot für eine Festanstellung zu erhalten. Immerhin entfällt meist eine zeitaufwendige Einarbeitungsphase und beide Parteien wissen, worauf sie sich einlassen. Es lohnt sich: Geld verdienen durch fachbezogene Jobs ermöglicht die Anwendung des Erlernten in der Praxis, den Erwerb weiterführender Qualifikationen und finanzielle Unabhängigkeit während der Studienzeit. Wer als Student nebenbei arbeitet, ist nicht sozialversicherungspflichtig und generell von Beitragszahlungen an Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung befreit, was auch den Arbeitgebern finanziell entgegenkommt. Als Werkstudent ist nur die Einzahlung in die Rentenversicherung relevant. Dies ist allerdings ausschließlich dann der Fall, falls man keinem Minijob oder einer kurzfristigen Beschäftigung nachgeht. In diesen beiden Fällen ist man grundsätzlich von allen Beiträgen befreit. Doch Achtung: Wer mehreren Nebenjobs nachgeht und auf Rentenversicherungszahlungen verzichten will, muss darauf achten, dass das Arbeitsentgelt aus allen Beschäftigungen in Summe nicht regelmäßig die Grenze von aktuell 450 Euro überschreitet.